Du kennst das bestimmt: Du möchtest ein cooles Design erstellen, vielleicht einen Social-Media-Post, eine Präsentation oder sogar ein komplettes Branding und fragst Dich:Sollte ich dafür lieber Canva oder Figma nutzen?

Beide Tools sind super beliebt, aber sie haben völlig unterschiedliche Stärken. Hier bekommst Du einen ehrlichen Überblick: Einfach erklärt und ohne Tech-Kauderwelsch.

Canva – der Allrounder für schnelles, unkompliziertes Design

Canva ist wie der Kumpel, der Dir immer aus der Patsche hilft, wenn es schnell gehen muss. Du öffnest das Tool, suchst eine Vorlage aus, ziehst Texte und Bilder hinein und zack, es sieht professionell aus.

Das macht Canva besonders:

  • Unmengen an Vorlagen: Für Social Media, Präsentationen, Flyer, Einladungen und vieles mehr.

  • Extrem einfache Bedienung: Keine Design-Skills nötig – Drag & Drop reicht.

  • Cloudbasiert & mobil: Arbeiten, wo immer Du willst, auch unterwegs vom Handy.

  • Teamfreundlich: Ideal für kleine Teams, Creator oder Unternehmen mit wiederkehrenden Content-Prozessen.

Aber:Wenn Du sehr individuelle Designs, komplexe Layouts oder tiefe gestalterische Freiheit brauchst, stößt Canva schnell an seine Grenzen. Canva ist ein Tool zum Machen, weniger zum filigranen Gestalten.

Figma – das Profi-Tool für UX, UI & digitale Gestaltung

Figma ist die richtige Wahl, wenn Du wirklich tief ins Design einsteigen willst. Wenn Canva die schnelle Lösung ist, dann ist Figma der Platz, an dem Designer:innen so richtig aufblühen.

Das kann Figma richtig gut:

  • Pixelgenaue Kontrolle: Jedes Element lässt sich präzise gestalten – perfekt für UI/UX, Websites und Apps.

  • Echtzeit-Kollaboration: Du und Dein Team arbeiten gleichzeitig im gleichen Projekt (wie Google Docs – nur für Design).

  • Prototyping: Interaktive, klickbare Prototypen zeigen realistisch, wie ein digitales Produkt funktionieren soll.

  • Plugins & Erweiterungen: Figma lässt sich extrem flexibel anpassen.

Aber:Der Einstieg kann etwas anspruchsvoller wirken, besonders, wenn Du „mal schnell“ einen Insta-Post bauen willst.Figma ist ein Profi-Tool und fühlt sich auch so an.

Wichtiger Hinweis:

Auch wenn Figma vieles kann – Grafik, UI/UX, Animationen –, liegt der klare Schwerpunkt auf UI/UX und digitalem Produktdesign.Für klassische Grafik-Themen, schnelle Templates oder fertige Social-Media-Layouts ist Canva deutlich besser aufgestellt. Canva bietet tausende Vorlagen, Layouts und Animationen, mit denen selbst Anfänger in kürzester Zeit überzeugende Ergebnisse erzielen.

Canva oder Figma – welches Tool passt zu Dir?

Am besten entscheidest Du anhand Deiner Ziele:

Kurz gesagt:

👉 Canva ist ideal für Content-Creator, Social-Media-Manager und Teams, die schnell viele Grafiken produzieren müssen. 👉 Figma ist das Tool für Designer:innen, Agenturen und alle, die ernsthaft digitale Produkte gestalten.

Mein Fazit

Wenn Du schnell, schön und unkompliziert designen willst, führt an Canva kaum ein Weg vorbei.Wenn Du dagegen tiefer ins Design einsteigen, professioneller arbeiten und langfristig wachsen möchtest, dann ist Figma Dein neuer bester Freund – vor allem im Bereich UI/UX.

Und ganz ehrlich:Warum nicht beide nutzen?Canva für schnelle Ideen, Social-Media-Content & Grafiken.Figma für große Projekte, digitale Produkte & präzises Design.


Eylem Kaya

Ich bin die erste Anlaufstelle für alle, die den Sprung in die digitale Welt wagen – sei es mit einer Website oder einem Onlineshop. Mit moderner KI und viel Herz öffne ich Türen zu Projekten, die nicht nur heute begeistern, sondern auch morgen halten. So verwandeln sich Ideen in durchdachte, funktionierende und barrierefreie Online-Erlebnisse.