
Figma hat sich leise an die Spitze der Designwelt geschoben. Es gibt kaum noch ein Projekt, das ohne Figma auskommt. Was als Tool für UI Design begann, ist heute eine komplette Arbeitsumgebung von der Idee bis zur Übergabe an Entwicklerinnen und Entwickler.
Nicht, weil es das schönste Interface oder die meisten Funktionen hat, sondern weil es verstanden hat, wie Designerinnen und Designer wirklich arbeiten.
Abo Modelle nerven
Viele von uns sind müde von der ständigen Abhängigkeit von Software Abos. Kaum ein Tool funktioniert ohne monatliche Gebühr und Kündigungen sind absichtlich kompliziert.
Adobe ist das klassische Beispiel dafür. Teure Modelle, unübersichtliche Upgrades, Funktionen, die kaum jemand braucht.
Figma dagegen ist zugänglich. Es läuft im Browser, funktioniert auf jedem Rechner und bietet eine kostenlose Version, die für viele Designerinnen und Designer bereits ausreicht. Es fühlt sich nicht nach Investition an, sondern nach Werkzeug.
Vom Free Tool zum Industriestandard
In der UI und UX Welt ist Figma inzwischen Standard. Agenturen, Startups und große Unternehmen nutzen es täglich. Die Gründe sind klar: Vektorbasiert, schnell, kollaborativ und sofort verfügbar.
Wireframes, High Fidelity Layouts, Prototypen und Design Systeme entstehen Seite an Seite im selben Arbeitsraum.
Ein Tool mit vielen Funktionen
Figma hat sein Angebot stetig ausgebaut. Was früher mehrere Programme brauchte, liegt heute in einem einzigen System.
FigJam für Brainstorming und Workshops
Figma Design für Interfaces und Komponenten
Dev Mode für klares Handoff
Figma Slides für Präsentationen
Figma DrawNew für Skizzen und Handschriftliches
Figma Buzz Beta für interne Kommunikation
Figma Sites Beta für kleine Websites
Figma Make für Grafiken, Social Media Visuals oder einfache Einladungen
Von Brainstorming bis zur fertigen Präsentation findet alles an einem Ort statt.
Mehr als UI Arbeit
Figma deckt viele Bereiche des Designalltags ab.
Grafiken für Social Media, Präsentationsdecks, Einladungen, Animationen im Prototyp, Design Systeme, Bibliotheken, Tokens, barrierefreie Farbprüfung, AI Unterstützung für Inhalte und Ideen.
Es genügt für fast alles, was digitale Projekte benötigen.
Figma ist Arbeitsplatz statt Werkzeugkasten
Für viele von uns ist Figma längst keine Software mehr. Es ist der zentrale Raum, in dem Arbeit passiert. Ideen, Strukturierung, Komponentenpflege, Prototyping, Präsentation und Übergabe. Alles in einer Umgebung, die gemeinsam genutzt wird.
Fazit
Figma ersetzt nicht Illustrator oder After Effects. Es ersetzt die unnötige Komplexität zwischen all diesen Programmen. Keine wechselnden Tools, keine Versionsprobleme. Nur ein einziger Raum, in dem Design entsteht und weitergegeben wird.

